Informationen zum Brunnenbau
Für den Bau eines Brunnens, der winterfest und frostsicher auf lange Zeit sauberes und schwebstoffarmes Wasser fördern soll, gibt es zwei Möglichkeiten.
1. Brunnen mit Betonringen
2. Brunnen mit 100mm Brunnenrohr
Brunnen mit Betonringen
Für den Bau des Brunnens können Betonringe vergraben werden. Diese sollten bis mindestens 300cm Tiefe reichen, bzw. bis mindestens 100cm unterhalb des Grundwasserspiegels.
Die Ringe können mit Kies verfüllt werden, nachdem ein 100mm Rohr mittig eingesetzt wurde. Für Rohr und Abschluss des 100er Rohres (auch 4" Rohr genannt) nach unten gibt es verschiedene Möglichkeiten. Für den im Grundwasser liegenden Teil der Rohre gibt es spezielle, Wasser durchlassende Rohre und Endstücke.
Auf dem oberen Betonring liegt der Betondeckel fest auf und bildet für die Pumpe eine gute Montagefläche. Die Pumpe muss sicher und fest stehen, damit sie bei der späteren Nutzung nicht wackelt. Das Verkanten der Pumpe zum Rohr im Boden kann das Pumpgestänge beschädigen. Dies kann zu Beeinträchtigungen bis zum vollständigen Versagen der Pumpe führen.
Brunnen mit Brunnenrohr
Natürlich kann bei guter Grundwassersituation der Brunnen auch mit einem Hand- oder Motorbohrer angelegt werden. In das gebohrte Loch werden dann die Brunnenrohre (100er Rohr / 4-Zoll-Rohr) eingeführt. Das Brunnenrohr muss mindestens 150 - 200cm unterhalb des Grundwasserspeigels enden.
Für den im Grundwasser liegenden Teil der Rohre gibt es spezielle, Wasser durchlassende Rohre und Endstücke.
Für den Brunnenkopf sollte eine Betonplatte von ausreichender Größe und Dicke gewählt werden. Dies ist wichtig, damit die Pumpe sicher und fest steht und bei der späteren Nutzung nicht wackelt. Das Verkanten der Pumpe zum Rohr im Boden kann das Pumpgestänge beschädigen. Dies kann zu Beeinträchtigungen bis zum vollständigen Versagen der Pumpe führen.
Der Pumpzylinder, der in das Brunnenrohr eingelassen wird, hat einen Durchmesser von 95mm.
Unterhalb des Pumpzylinders muss mindestens ein Freiraum von 50cm bis 100cm sein, damit kein Schmutz angesaugt wird.
An der Unterseite des Pumpzylinders kann ein Saugschlauch angeschlossen werden, um die Fördertiefe zu erhöhen. Mit einem Fußventil (Rückschlagventil) kann die Saugtiefe um bis zu 800cm vergrößert werden.
Im Winter 2009/2010 hatten wir Bodenfrost bis zu 80cm Tiefe. Der Pumpzylinder muss deshalb mindestens an einem 150cm langen Rohrstück angebracht sein und sollte mindestens 50cm über dem Brunnenboden positioniert sein, um das Ansaugen von feinem Sand zu vermeiden. Nur so kann ausreichend sauberes und Schwebstoffarmes Wasser gepumpt werden.

